Tourismus und Freizeit

Tourismusinfo der Marktgemeinde Seckau

Seckau 63
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TOURISMUS AM SPIELBERG
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Infobroschüre Seckau

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Im Schönen verweilen ...

Eingebettet in die Ausläufer der Niederen Tauern liegt auf einem Hochplateau über dem Murtal mitten im Herzen der Steiermark die Marktgemeinde Seckau mit ihrer weithin bekannten Benediktinerabtei.

Bereits 1140 wurde das Kloster als Augustinerchorherrenstift gegründet. Im Mittelalter hatte hier nicht nur der Bischof der Diözese-Seckau seinen Sitz, vielmehr waren die Chorherren auch für ihre Buchmalereien bekannt, welche damals in den Schreibwerkstätten angefertigt wurden. Nach der Aufhebung durch Josef II. besiedelten 1883 Benediktinermönche das Haus und erweckten es zu neuem Leben. Seit 1926 führt man ein Gymnasium mit Nachmittagsbetreuung, das sich durch Praxisnähe mit Werkstattausbildung (Goldschmied, Tischler, Fotographie) profiliert. In der Pfarrseelsorge sind die insgesamt 18 Mitbrüder ebenso aktiv, wie im Abhalten von Exerzitien, Theologischen Studientagen oder Biblischen Meditationstagen. Gerade zu Ostern kommen viele Gäste, an diesen Ort der Stille und der Spiritualität, um nicht nur gemeinsam mit den Mönchen die Liturgie zu feiern sondern auch um Kraft zu tanken für den Alltag, sich neu zu orientieren.
– Sei es durch die eben erwähnten geistlichen Programme, durch ausgedehnte Wanderungen und Spaziergänge in die Umgebung oder hochsportliche Anstrengungen wie etwa Orientierungslauf oder Mountainbiken. Beliebte Ziele dafür sind z.B. die Hochalmkirche „Maria Schnee“ (1822m), die höchstgelegene Wallfahrtskirche der Ostalpen, der Seckauer Zinken (2397m) als Hausberg und besonders im Winter für Tourengeher interessant, der Turm im Gebirge am Tremmelberg, der den Türmen der Basilika zu Seckau nachempfunden ist und nach dem Besteigen einen imposanten Ausblick auf das Aichfeld freigibt.
Unterwegs auf diesen Wegen stößt man oftmals auf Wegkreuze, Marterl und Bankerl, die zum Verweilen einladen.

Zum Verweilen laden auch die zahlreichen Gaststätten des Ortes ein, in denen man gut umsorgt wird. Für jeden ist etwas dabei, ob im Ambiente des der Abtei unmittelbar gegenüberliegenden Hofwirt, bei der urigen Wirtin im Gasthof zur Post und den Regners in der Marktstraße, beim Willhuber oder beim Teichwirt.
Dort lädt der Weiermoarteich im Sommer groß und klein, jung und alt zum Baden ein. Keine großen Liegewiesen, kein Gedränge erwarteten den Gast, sondern gemütliches Ausspannen an einem gepflegten Naturteich.

Aber zurück zu Kunst- und Kultur.Romanik, Gotik, Renaissance, Barock und Moderne wechseln sich in der Seckauer Basilika ab. Der durch wuchtige Säulen dreischiffig gegliederte doppeltürmige Bau war 1164 vollendet und geweiht worden. Zwischen 1480 und 1510 erhielt er ein gotisches Gewölbe. Den Chor der Basilika beherrscht eine Kreuzigungsgruppe aus dem 12./13. Jahrhundert. Das prächtige Mausoleum des Erzherzogs Karl II. (1540 – 1590) im linken Seitenschiff zeigt den Stil der Renaissance. Der Klagenfurter Herbert Boeckl (1894 – 1966) schuf den Freskenzyklus „Apokalypse“ (1952 – 1960) in der Engelskapelle.

Sehenswert sind auch die Klostertrakte rings um den architektonisch interessanten Klosterhof, vor allem die stuckgeschmückten Repräsentationsräume wie Kaisersaal und Huldigungssaal. So versteht es sich fast von selbst, dass diese Räumlichkeiten immer wieder gerne für Konzert- und Theaterveranstaltungen, für Ausstellungen oder auch für Tagungen großer Unternehmen und Institutionen gerne genutzt werden. „Management by Benedikt“ sind Themen, die diesbezüglich von Mönchen auf Wunsch gerne eingebracht werden. Von Ostern bis Ende Oktober gibt es monatlich mehrere Schwerpunkte des Vereines Seckau Kultur, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, immer wieder Hochkarätiges anzubieten aber auch junge, unbekannte Künstler zu fördern. So hat hier im Juli 2002 etwa Jordi Savall gastiert; in der Vergangenheit haben Klavierspieler Markus Schirmer, der Kabarettist Michael Mittermaier oder die Gruppe Broadlahn vor ihrem Bekanntwerden erste größere Auftritte gehabt. Höhepunkt des Jahresprogramms sind die Seckauer Kulturwochen vor Pfingsten.

Apropos Verliebt, verlobt, verheiratet. Wenige wissen, dass sich in Seckau „der schönste Tag“ des Lebens auch sehr gut feiern lässt. Standesamt, Kirche und Hofwirt für die anschließende Tafel liegen nur einen Steinwurf von einander entfernt. So lässt sich für Brautleute in stilvollem Ambiente ein Fest ausrichten, das auch für Verwandte, Bekannte und Freunde ohne Irrfahrten zu einem wirklich freudigen Erlebnis werden kann.

Erleben lässt sich in Seckau auch Anderes, was bei vielen schon in Vergessenheit geraten ist: Wie man etwa Butter anrührt wird, auf die Pirsch geht, mit einer Kutsche fährt, ein Pferd zureitet oder Fische fängt und grillt. Naturerlebnis Seckau heißt dieses vielfältige Programm. Dass diese Betriebe größtenteils auch Selbstvermarkter sind, versteht sich fast von selbst. Das Seckauer Almochsenfleisch, etwa vom Kühberger - Fam. Kargl, in Sonnwenddorf am Weg auf die Hochalm gelegen, freut besonders die Liebhaber traditioneller Küche.

 
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